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Unternehmensauskunft Deutschland

Wonach wählt man Autoreifen?

Die Angaben des Reifenlabels beziehen sich auf die Effizienz, das heißt den Kraftstoffverbrauch mit dem jeweiligen Reifenmodell, sicherheitsrelevante Aspekte sowie die Geräuschentwicklung beim Rollen. Konkrete Kriterien, über die das Label Auskunft gibt sind der Rollwiderstand, Nasshaftung und externe Rollgeräusche. Spezielle Winterreifeneigenschaften werden auf dem Label nicht berücksichtigt; über die Griffigkeit bei Schnee und Eis wird durch extra Angaben auf dem Reifen informiert. Die Idee hinter der einheitlichen EU-Reifenkennzeichnung ist Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit beim Autofahren zu fördern. Übersichtliche und informative Labels gewährleisten hohe Transparenz beim Kauf. Verbraucher, die sich jetzt neue Reifen zulegen, können so leicht die sparsamen, sicheren und leisen Reifen aus dem großen Angebot im Handel ausmachen. Bei einem Anbieter wie Tirendo.de findet man auch online viele Reifen, die den neuesten energetischen Standards genügen.

Wie werden die Kriterien gemessen?

Welcher Energieklasse (A bis G) ein Reifen zugeordnet werden kann, wird in einem aufwändigen Testverfahren festgestellt.
  • Kraftstoffeffizienz: Sie ist gleichzusetzen mit dem Rollwiderstand. Er wird auf einem Trommelprüfstand bei 80 km/h und einer Belastung von 80 % der maximalen Tragfähigkeit des Reifens getestet. Das Ergebnis wird kg/t angegeben.
  • Rollgeräusch: Auf einer eigens dafür spezifizierten Messtrecke wird die Geräuschentwicklung des rollenden Fahrzeugs bei wiederum 80 km/h gemessen.
  • Nasshaftung: Hierbei wird das Verhalten des zu testenden Reifens mit einem standardisierten Vergleichsreifen auf einer bewässerten Strecke getestet.

Müssen alle Reifen gewechselt werden?

Die Angaben auf dem EU-Label sind als Hilfe und Information zu sehen, nicht als verbindliche Vorgabe für den Verbraucher. Wer noch alte Reifen besitzt, sollte diese erst abfahren. Man kann gleichzeitig alte und neue Reifen kombiniert fahren, sofern jeder einzelne sicheres Fahren ermöglicht. Bevor im Frühjahr schließlich die alten Sommerreifen wieder aufgezogen werden, sollten sie einer eingehenden Prüfung unterzogen werden. Wenn man nur einzelne Reifen ersetzt, empfiehlt der ADAC die Faustregel: Der besser Reifensatz gehört nach hinten. Zwar gibt es Situationen, in denen sich der bessere Reifen vorne bewährt, in den überwiegenden Fällen ist der Nutzen auf der hinteren Achse größer. Insgesamt gefährden zu große Profilunterschiede innerhalb der Bereifung eines Fahrzeugs die Sicherheit beim Fahren und sollte deshalb vermieden werden.
hinzugefügt am: 20.12.2012
Kategorie: Autoindustrie & Zulieferer: Auto, Motorrad: Autoreifen
Suchbegriffe: Autoreifen , Reifenlabel , Reifen
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