Das Branchenbuch mit dem Plus an Informationen

27.10.2021, 00:00:00

Schneider Electric plädiert für schnellere Schritte in Richtung CO2-Neutralität

Schneider Electric, einer der führenden Spezialisten für digitale Transformation von Energiemanagement und Automatisierung, ist sich sicher, dass durch zielführende Klimaschutzmaßnahmen die CO₂-Emissionen bis 2030 um die Hälfte reduziert werden können. Jean-Pascal Tricoire, Chairman und CEO von Schneider Electric, spricht sich beim Auftakt der Innovation Summit World Tour 2021 daher für umsetzbare Maßnahmen in Richtung CO2-Neutralität aus, wie sie bereits im Bericht "The 2030 Imperative: A race against time" des Schneider Electric Sustainability Research Institute aufgezeigt wurden.

Die jährliche Innovation Summit Tour von Schneider Electric, laut Corporate Knights das nachhaltigste Unternehmen der Welt, befasst sich vom 12. Oktober bis 12. November mit den globalen Herausforderungen des Klimawandels. Um die Weltwirtschaft in diesem entscheidenden Jahrzehnt zu dekarbonisieren, unterstützt der Tech-Konzern Kunden, Partner, Regulierungsbehörden und politische Entscheidungsträger bei der raschen Reduzierung von Emissionen. Die Teilnehmer erleben die digitalen und nachhaltigen Innovationen des Energie- und Automatisierungsspezialisten und erfahren mehr über Elektrizität 4.0 und Automatisierung der nächsten Generation.

Dringender Handlungsbedarf bei der Dekarbonisierung

In seiner Keynote forderte Tricoire die Teilnehmer auf, wichtige Maßnahmen zur Dekarbonisierung zu ergreifen. Dabei präsentiert er die konzerninternen Forschungsergebnisse als Blaupause für die Begrenzung der globalen Erwärmung auf die vom Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) festgelegte Schwelle von 1,5°C. Der Bericht zeigt auf, dass die Emissionen in diesem Jahrzehnt um 30 bis 50 Prozent im Vergleich zu den aktuellen Werten gesenkt werden müssen. Gelingt dies nicht, ist es praktisch unmöglich, die IPCC-Vorgabe zu erreichen.

Die Modellierung des Schneider Electric Sustainability Research Institute zeigt, wie sich 10 Gt CO₂/Jahr bis 2030 realistisch und erschwinglich vermeiden lassen. Der Bericht konzentriert sich auf eine Teilmenge der globalen Treibhausgasemissionen. Das Szenario "The 2030 Imperative" kommt zu dem Ergebnis, dass ausgehend von einem Ausgangswert von 30 Gt CO₂/Jahr für alle energiebedingten Emissionen eine Minderungsmöglichkeit von 30 Prozent - also 10 Gt CO₂/Jahr - besteht. Das stellt eine erhebliche Beschleunigung gegenüber den derzeitigen Zusagen dar. Es verbleiben jedoch rund 20 Gt CO₂/Jahr an nicht energiebezogenen Emissionen, die in der Modellierung dieses Berichts nicht berücksichtigt wurden.

Schneider Electric fordert von Regierungen und Unternehmen drei bis fünffach größere Anstrengungen. Das Institut ist der Ansicht, dass der einzige realistische Weg zum Erfolg darin besteht, bewährte digitale Technologien zusammen mit einer verstärkten Elektrifizierung einzusetzen, da dies die wirksamste Methode zur Dekarbonisierung von Gebäuden, Verkehr und Industrie ist. Dieser Ansatz verschafft Zeit, um schwer abbaubare Sektoren anzugehen. Die Modellierung zeigt deutlich, dass alternative Wege eine zu hohe Belastung für die Verbraucher darstellen würden.

"Trotz zunehmender Dynamik im Nachhaltigkeitsbereich und der Tatsache, dass sich immer mehr Unternehmen ehrgeizige Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels setzen, zeigt diese Studie, dass wir uns beeilen müssen. Wir bei Schneider Electric sind dabei maßgeblich vorangegangen. Um Unternehmen in ihrem Bestreben nach einer raschen Dekarbonisierung und der Erfüllung ihrer Klimaverpflichtungen zu unterstützen, beschleunigen wir den Ausbau unserer globalen Nachhaltigkeitsberatung. So können wir gemeinsam der steigenden Nachfrage nach sinnvollen Fortschritten bei der Energiewende und den Klimaschutzzielen gerecht werden", sagte Jean-Pascal Tricoire, Chairman und CEO von Schneider Electric. "Was Unternehmen heute brauchen, ist ein zuverlässiger Partner, der strategische Planung und Zielsetzung mit einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz bei der Umsetzung von Lösungen kombiniert. Damit lassen sich schnellere und greifbare nachhaltige Ergebnisse erzielen. Wir konnten selbst viele Nachhaltigkeitsherausforderungen erfolgreich meistern und haben dabei in unseren eigenen Einrichtungen weltweit führende digitale und elektrische Lösungen entwickelt. Damit sind wir gut positioniert, um anderen dabei zu helfen, schneller und weiter zu kommen."

Strategien und Lösungen zur Dekarbonisierung von Wertschöpfungsketten

Aufbauend auf seiner Führungsrolle im Nachhaltigkeitssektor und dem ehrgeizigen Schneider Sustainability Index 2021-2025 treibt der Energie- und Automatisierungsspezialist sein globales Geschäft der Nachhaltigkeitsberatung voran und baut auf einer 10-jährigen Erfolgsgeschichte im Bereich Energie- und Nachhaltigkeitsdienstleistungen auf. Heute ist Schneider weltweit führend in den Bereichen Energieeffizienz, Energiemanagement, Beschaffung von erneuerbaren Energien, CO₂-Berich



Close