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20.12.2021, 00:00:00

Hobelmesser online kaufen

Kann man das Holz nicht einfach schleifen?

Wenn Sie ein Hobelmesser verwenden, vermeiden Sie unansehnliche Schleifspuren im Holz. Eine gehobelte Oberfläche ist zudem resistenter gegen Verschmutzungen als eine geschliffene Oberfläche. Dies liegt daran, dass beim Hobeln die Holzmaserung berücksichtigt wird. Auf diese Weise entsteht im Endergebnis eine geschlossene, dichte Holzoberfläche.

Grundsätzlich sollten Sie immer dann zum Hobel greifen, wenn Sie auf eine möglichst gleichmäßige Materialabnahme angewiesen sind. Ziel des Hobelns ist, wie bereits erwähnt, die Herstellung einer glatten und ebenen Fläche. Die trifft auf folgende handwerkliche Tätigkeiten zu:

Glätten:
Möchten Sie rohe Bohlen glätten, sollten Sie hierfür ein gerundetes Eisen anwenden. Sie können zur Glättung einen gewöhnlichen Metallhobel verwenden, besser wäre jedoch ein robuster Schrupphobel. Hierbei handelt es sich um einen Holzhobel, der dicke Späne vom Werkstück löst. Ebenfalls gut fürs Glätten von Werkstücken geeignet ist der Putzhobel. Bei besonders rauen Flächen sollten Sie zuvor jedoch zuvor noch den Schlichthobel anwenden.

Runden:
Möchten Sie Werkstücke abrunden (z. B. die Kante eines späteren Tisches), kann diese Arbeit ebenfalls durch einen Hobel bewerkstelligt werden. Achten Sie darauf, den Holzhobel mit langen Zügen über die Längskante zu führen. Verändern Sie hierbei stetig den Winkel zum Werkstück. Im Endergebnis erhalten Sie eine gleichmäßige Rundung, die auf andere Weise nur schwer zu erzielen ist.

Verputzen:
Auch für Feinarbeiten wie das Verputzen ist ein Hobel bestens geeignet. Häufig wird er z. B. beim Verputzen einer Zinkenverbindung genutzt.

Fasen:
Wer sich schon einmal Leimholzbretter aus dem Baumarkt gekauft hat, der weiß, welches Ärgernis nur allzu häufig auftritt: Die Fase an den Längskanten verflüchtigt sich beim Aufschneiden. Als Fase wird die abgeschrägte Fläche an einer Werkstückkante bezeichnet. Für Decken- und Wandverkleidungen spielen Fasen eine entscheidende Rolle, da die scharfen Bretterkanten durch sie gebrochen werden. Mithilfe eines Handhobels gelingt es Ihnen spielend, die verloren gegangene Fase eines Leimholzbrettes wieder anzufasen. Es entsteht eine saubere Kante.

Welche Hobelmesser haben wir im Angebot?

Wir liefern eine Vielzahl verschiedener Hobelmesser in deutscher Markenqualität für alle gängigen Systeme wie z. B. Tersa und Centrofix. Unsere Produkte werden in Deutschland am Standort Remscheid gefertigt.

Wir bieten bis zu vier verschiedene Qualiätsstufen an:

Streifenhobelmesser HM-bestückt (Hartmetall)
Streifenhobelmesser HSS %18
Streifenhobelmesser DS (Dauerschnitt)
Streifenhobelmesser CV (Chrom Vanadium)

Was bedeuten die verschiedenen Qualitätsstufen und für welches Material eignen sie sich?

HSS und HS
Die Abkürzung HSS steht für High Speed Steel (Schnellarbeitsstahl), die Abkürzung HS für Hochleistungsstahl. Trotz der verschiedenen Abkürzungen handelt sich dennoch um eine identische Qualitätsklasse. Wenn Sie Hartholz verarbeiten möchten, dann sind Streifenhobelmesser in HSS bzw. HS - Qualität unbedingt empfehlenswert. HSS-Hobelmesser sind extrem scharf. Oberflächen können demzufolge besonders glatt gehobelt werden. Mit einem Tersa Hobelmesser in HSS / M42 Qualität oder einem Centrofix Hobelmesser in HSS Qualität können Sie sowohl weiches als auch hartes Vollholz bearbeiten.

HM: Hartmetall bestückt
HM-bestückte Streifenhobelmesser enthalten im Verbund Hartmetalle wie Wolframcarbid oder Cobalt. Messer mit Wolframcarbid weisen oftmals eine erheblich längere Standzeit (Haltbarkeit) auf. Allerdings werden sie schneller spröde und brechen leichter durch als Messer mit Cobalt. Die Qualitätsklasse HM / HW ist wesentlich teurer als HSS. Allerdings sollten Sie unbedingt auf gute Qualität achten. Billige HM-Messer erkennen Sie an einer grobkörnigen Optik. Diese Messer halten meist nicht lange. HM-Streifenhobelmesser eignen sich ebenfalls bestens für die Verarbeitung von Hartholz. Im Vergleich zu den günstigeren SS-Hobelmessern beträgt die Standzeit eines HM- oder HSS-Hobelmessers das siebenfache. Daher lohnt sich die etwas höhere Investition durchaus. Statt HM kommt heutzutage auch immer öfter die Abkürzung HW zum Einsatz: Letztendlich handelt es sich jedoch um dasselbe. Besonders empfehlenswert zu



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