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Keine falsche Bescheidenheit - im Web 2.0 muss man klotzen

Ob Arbeitnehmer, Freiberufler oder Unternehmer - ohne Präsenz im Web 2.0 steht man heutzutage schnell im Abseits. Auch wenn der Begriff eigentlich für mehr steht, nehmen die meisten Menschen das Web 2.0 in Form von sozialen Netzwerken wahr. Dort muss man aber etwas mehr tun, als nur ein Profil auf den gängigen Plattformen anzulegen.

Im Web 2.0 ist es wichtig, aktiv zu sein ohne übereifrig zu wirken. Man sollte nicht nur auf den wichtigen Plattformen ein Profil haben, sondern diese auch regelmäßig pflegen. Wer allerdings seine Kontakte ununterbrochen mit unwichtigen Updates bombardiert, landet schnell auf "Ignorieren"-Listen. Schon bei privaten Kontakten ist eine gewisse Zurückhaltung angesagt. Wer bei Geschäftskontakten über das Ziel hinausschießt, richtet mehr Schaden als Nutzen an.


Business-Netzwerke bieten sich als Webpräsenz an

Für berufliche Kontakte stehen zuerst einmal reine Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn im Vordergrund. Sie bieten eigentlich sehr ähnliche Services - ein eigenes Profil, Netzwerke beziehungsweise Themenkreise und Kontaktmöglichkeiten. Doch LinkedIn hat mehr internationale Mitglieder, und Xing steht in Deutschland an erster Stelle. Deshalb empfiehlt es sich, auf beiden Plattformen vertreten zu sein. Wer nicht auf Dauer zweigleisig fahren will, wird innerhalb weniger Monate merken, welches der beiden Netzwerke für die eigenen Ansprüche besser geeignet ist.

Wichtig ist, dass man in seinen Profilen die eigenen Fähigkeiten optimal darstellt und aktuell hält. Wer nicht nur darauf hofft, von potentiellen Auftraggebern und Geschäftspartnern gefunden zu werden, sollte sich bemühen, die Zahl seiner Kontakte zu vergrößern und passenden Gruppen beitreten. In angemessenem Rahmen kann man die über seine Aktivitäten informieren.

Bei den großen sozialen Netzwerken steht Facebook eher in dem Ruf, eine vor allem auf Freizeit und Spaß ausgerichtete Plattform zu sein. Sie für den beruflichen Auftritt zu nutzen, sollte genau überlegt werden. Gerade ein seriöser Anspruch ist bei Facebook schwierig umzusetzen. So hat zum Beispiel der erfolgreiche Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer seine Online-Präsenz in sozialen Netzwerken in jüngster Zeit ausgebaut (so wie hier), verzichtet dabei aber auf ein Profil bei Facebook.

Bei Google+ hingegen ist er zu finden. Das Netzwerk hat zwar nicht die Reichweite von Facebook, gilt unter Nutzern aber grundsätzlich als ernsthafter und seriöser. Wie bei den Business-Netzwerken kann man hier seine Kontakte und Kreise, denen man beigetreten ist, über seine Aktivitäten informieren - natürlich auch hier nicht in übertriebenen Ausmaßen.

Eine eigene Website nutzen

Seine berufliche Präsenz im Internet kann man auch über eine eigene Website oder einen Blog sowie Nachrichten via Twitter, RSS-Feed oder Newsletter ausbauen. Ein moderates Vorgehen und eine regelmäßige Aktualisierung sind empfehlenswert. Eine Website, auf der seit geraumer Zeit nichts Neues mehr gepostet wurde, hinterlässt eher einen negativen Eindruck.

Plattformen wie Flicker, Youtube, Instagram und Pinterest lassen sich nutzen, um Bilder und Videos seiner professionellen Arbeit mit anderen zu teilen - doch man sollte die Galerien und Videos zusätzlich in den eigenen Webauftritt einbinden. Das gibt ihnen einen seriöseren Rahmen als eine direkte Verlinkung auf die Plattformen selbst.

Bildquelle:

Flickr.com © osde8info (CC BY-SA 2.0)

Date Added:
18.11.2013
Author:
nicht hinterlegt
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